Warum sollte Gold außerhalb des Bankensystems gelagert werden?

 

Es gibt viele Risiken, die mit der Lagerung von Gold innerhalb des Bankensystems einhergehen. Dazu gehören das Konkursrisiko oder die Beschlagnahme durch den Staat. Doch es exisitiert ein weitaus komplizierteres Risiko, welches in Bezug zur Kursmanipulation besteht.

Konkursrisiko oder „Bankfeiertage“ (bank holidays): Lagerung in einem Banktresor

Wer in Gold investiert, tut dies im Allgemeinen als Sicherheitsmaßnahme um sich gegen die Risiken eines anfälligen Finanzsystems abzusichern, und um Zugang zu einem allgemein akzeptierten Zahlungsmittel für den Fall zu haben, dass es zu einem Bankenkrach oder vorübergehender Schließung kommt (Bankfeiertage).

Wenn Sie Gold in einem Banktresor lagern und die Bank schließt vorübergehend oder, schlimmer noch, sie geht bankrott (wie geschehen im Falle Argentiniens), geht Ihnen der Vorteil abhanden, in schwierigen Zeiten ein Zahlungsmittel für Ihre Grundbedürfnisse zur Hand zu haben, wenn der Zugang zu traditionellen Zahlungsmitteln wie Bargeld oder Kreditkarten erschwert ist.

Das Risiko eines Bankenkraches muss ernst genommen werden, wie Max Keiser in einem interview auf Russia Today erläutert, da das gesamte Bankenssystem miteinander verkoppelt ist.

Das Risiko der Beschlagnahme durch den Staat: Banken- oder häusliche Lagerung

Auch wenn das Risiko gering ist, Beschlagnahme hat es in der Vergangenheit bereits gegeben (Die Executive Order 6102 von Präsident Roosevelt im Jahr 1933). Beschlagnahme könnte in der Folge von panikartigen Bestandsbewegungen im Bankensystem oder kurz vor der Ankündigung eines neuen Währungssystems vorkommen. In solchen Fällen ist es riskant, Gold im eigenen Wohnland zu besitzen, da es legal beschlagnahmt werden kann.

Goldbroker.com hat seine Lagerstätten in der Schweiz, was das Risioko der Beschlahgnahme für die meisten unserer Kunden beseitigt.

Das Risiko durch Kursmanipulation (Weiterverpfändung): Investition/Lagerung innerhalb des Bankensystems (Edelmetallkonten usw.)

Um die Risiken zu begreifen, die mit der Lagerung von Gold innerhalb des Bankensystems einhergehen, muss man die Mechanismen der Kursmanipulation verstehen, die beim Verkauf von vorab verliehenem Gold stattfinden.  (Ob es sich hierbei um „zugewiesenes“ Gold handelt oder nicht).

Herkömmlicherweise wird physisches Gold von den Zentralbanken an Investmentbanken verliehen, die sich auf den Handel mit Gold spezialisiert haben. Dies hat den Zentralbanken immer Gewinne auf ihre brach liegenden Goldbestände beschert. 

Kursmanipulationen finden ausschließlich auf zwei Wegen statt (oftmals kombiniert): entweder durch den Verkauf von (vorab verliehenem) physischem Gold auf den Märkten, oder mit massiven Verkäufen von virtuellem „Papier“- Gold.

In beiden Fällen wird allein durch das riesige „Angebot“ der Goldpreis niedrig gehalten (manipuliert).

Beginnen wir mit dem „physischen“ Teil (wie von GATA dokumentiert):

Seit ein paar Jahren verleihen die Zentralbanken ihr Gold nicht mehr. Während sie in der Vergangenheit umtriebig verliehen haben, halten sie nun an ihren Reserven fest.

Beim Verleihen von Gold wird der Kurs durch die Gold Lease Rate festgelegt.

Und dieser Kurs ist extrem niedrig, denn er basiert auf dem LIBOR (Gold Lease Rate = LIBOR - Forward Rate). Seit dem jüngsten Skandal wissen wir, dass auch der LIBOR nach untern manipuliert wurde. Wenn wir dies mit der Goldpreis-Manipulation in Zusammenhang bringen, wird die ganze Reichweite des Skandals erkennbar.

Wen gibt es noch, der zu solch lächerlichen Kursen Gold an eine Bank verleiht?

Niemand. Die Zentralbanken haben es jahrelang gemacht, doch diese Zeiten sind vorbei, da ihre Resrven zu gering sind.

Zentralbanken halten 10 % der gesamten existierenden Goldmenge, der Rest liegt in privaten Händen.

Da jedoch weiterhin Gold verliehen wird, stellt sich die Frage: wo kommt dieses physische Gold her, wenn man bedenkt, dass die Zentralbanken kein Gold mehr verleihen? 

Man müsste sich nicht wundern, wenn dieses Gold etwa von Privatkonten mit „zugewiesenen“ Goldbeständen, ETF-Beständen oder Terminkontrakten käme...

In diesem Szenario würden gewisse Banken ohne Zustimmung ihrer Kunden deren physisches Gold „einholen“ (durch Weiterverpfändung) und an Geschäftsbanken verleihen, die es ihrerseits auf den Märkten verkaufen. Damit wird erreicht, dass der Goldkurs nicht nur niedrig gehalten wird, sondern auch das Vertrauen in das gegenwärtige Finanzsystem aufrechterhalten bleibt.

Hiere erfahren Sie mehr über die Mechanismen der Weiterverpfändung (Rehypothecation).

Konkursrisiko, Risiko der Beschlagnahme, verkoppeltes Bankensystem, Weiterverpfändung, Kursmanipulation... Dies sind ernsthafte Risiken die berücksichtigt werden müssen bevor man die Entscheidung trifft, wo man sein physisches Gold lagert.

Goldbroker.com hat eine Investitions- und Lagerungslösung zusammengestellt, die maximale Sicherheit für rechtmäßiges Eigentum von physischem Gold und Silber bietet.

 

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